16.–21. Juli 2018

bauhaus bewegt sich zeitgenössisch

entdeckung der magie von bewegung durch struktur und raum

Peter Pleyer

wir beginnen mit dem fundament, der struktur unseres skeletts und erkunden die möglichkeiten der bewegung durch imagination. danach werden wir beziehungen zwischen uns und zwischen uns und dem raum aufbauen. unsere individuellen innenräume artikulieren eine bewegliche architektur, die durch den architektonischen raum, in dem wir uns befinden, tanzt.

den bauhaus-prinzipien des experimentierens und des „learning by doing“ folgend, werden wir auch einige historische referenzen vom bauhaus über den zeitgenössischen amerikanischen tanz (anna halprin, merce cunningham) bis hin zum black mountain college und wieder zurück nach europa und deutschland mit den verschiedenen tanzschulen in den niederlanden und in brandenburg (ponderosa) erproben.

Entwickelt für: alle bewegungsinteressierten, tänzer/-innen, teenager bis senioren

Kurssprachen: deutsch / englisch

Bitte mitbringen: bequeme kleidung

Peter Pleyer studierte Tanz am European Dance Development Center (EDDC) der Kunsthochschule Arnheim. Er arbeitete als Tänzer und choreografischer Assistent mit Yoshiko Chuma und Mark Tompkins. In den Niederlanden choreografierte er seine eigenen Stücke (Teilnahme am Choreografen-Wettbewerb Groningen). Seit 2000 lebt er in Berlin wo er u. a. mit Martin Nachbar, Alex B. und Felix Ruckert zusammenarbeitete. Sein Interesse liegt dabei auf neuen Methoden des Tanztrainings und der Komposition, wobei Improvisation eine wichtige Rolle spielt. 2005 entwickelte er seine Lecture Performance „Choreographing Books“ über seine Sicht der Entwicklung der Tanzwissenschaften in Europa und den USA.
Seinen Workshop „History in Practice“ unterrichtete er u. a. bei P.O.R.C.H.- Stolzenhagen, beim MA für Choreografie ArtEZ in Arnheim, am HZT-Berlin und im Tanzquartier Wien. Mit seinem Solo „Ponderosa Trilogy“ und dem Quartett/internationales Improvisations Format „Visible Undercurrent“ (u. a. mit Meg Stuart und Sasha Waltz) nahm er 2014 seine choreografische Arbeit erfolgreich wieder auf. Im November 2017 entstand seine choreografische Gruppenarbeit „cranky bodies dance reset“ für die Sophiensaele Berlin. Pleyer ist ein regelmäßiger Gastdozent für Anatomical Release und Contact Improvisation für Meg Stuart/Damaged Goods und war im Wintersemester 2015/2016 Gastprofessor an der UdK/HZT Berlin.